Samstag, 11. Mai 2013

Palatschinken Kulinarium

So einfach dieses traditionelle Gericht ist – es gibt viele Varianten, den Teig zu bereiten. Also nahmen wir dies zu siebt in Angriff, getreu dem Motto: mehr kritische Gaumen und mehr hungrige Mägen erlauben auch mehr Teigvarianten. Und obwohl wir die Palatschinken anfangs ohne Füllung gekostet haben, um ja möglichst viel zu schmecken bzw. die Konsistenz möglichst gut vergleichen zu können, haben wir sofort festgestellt, dass ein einziges Palatschinken-Kulinarium nie und nimmer ausreicht, um alles zu probieren, was es zu überprüfen gilt. Lässt man den Teig besser rasten oder nicht? Kommt ein Spritzer Mineralwasser in den Teig? Gelten die bei hellem Universalmehl gewonnenen Erkenntnisse auch für Buchweizenmehl? Und welches Fett kommt in die Pfanne? Nun, letzteres haben wir aufgeschoben, und alle Palatschinken mit Butter gemacht. Auch das Buchweizenmehl wurde bislang nur ansatzweise getestet. Nach etlichen Durchgängen stand aber unisono fest: Mineralwasser macht in der Tat einen Unterschied – der Effekt besteht aber nur, wenn der Teig nicht rastet. Rasten macht den Teig tendenziell gummiartiger.  Überrascht waren alle – und so wurde am Schluss die beste Teigvariante mit Marmelade genossen!



Fotos: © A. Baierl

Kommentare:

  1. Und was ist nun die beste Teigvariante? Der Testlauf liest sich so spannend, dass man doch glatt neugierig wird.

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    1. Bislang: 2 mittelgroße Eier, 100g Milch, 25g Mineralwasser, 60g Universalweizenmehl, Butter zum Ausbacken.
      Das optimale Mischungsverhältnis für Buchweizenmehl ist noch offen!

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